11. August 100-Kilometer-Lauf Bornholm

Antje Krause hat zumzweiten Mal den 100-Kilometerlauf auf Bornholm gewonnen. Zum letzten Mal fand der Lauf auf der dänischen Ostseeinsel statt und Antje wollte es sich nicht nehmen lassen, dort noch einmal zu starten. Der Bornholmer 100er landschaftlich reiizvoll, aber alles andere als einfach, hat er doch ein ausgesprochen welliges Profil. Zudem war der Lauf 2013 noch schwerer, als in den vergangenen Jahren. Die Runde wurde anders herum gelaufen. So ging es von Beginn an auch gleich bergauf, sodass ein „Einrollen“ nicht möglich war. Besonders hart war es durch den starken Gegenwind, der den Läuferinnen und Läufer praktisch die letzten 40 Kilometer stetig ins Gesicht blies. Für Antje wurde es trotzdem ein sehr erfolgreiches Rennen. Am Ende musste sie sich als Gesamtzweite nur dem Männersieger Michael Jeppesen aus Kopenhagen geschlagen geben, Mit 8:52:19 Stunden hatte sie über eine Stunde Vorsprung auf die zweite Frau. Zwar verpasste sie ihren Streckenrekord aus dem Jahr 2009 nur um 35 Sekunden, aber das störte sie angesichts der schweren Bedingungen nicht: „Es ist ja mein eigener“, betonte Antje, zumal er nun nicht mehr gebrochen werden könne.

Weilburgman am 11.August

Timo Heck, Michael Breinig und Andreas Merkert haben am ersten Weiburgman-Triathlon teilgenommen. Timo hat seine Eindrücke aus der Residenzstadt an der Lahn niedergeschrieben:
Am Sonntag habe ich gemeinsam mit Andreas Merkert und Michael Breining an der Premierenveranstaltung
des Weilburgman teilgenommen. Es galt die Triathlon-Mitteldistanz, hier 1,9 km Schwimmen, 80km Radfahren und einen abschließenden Halbmarathon zu bewältigen. Die ausgebuchte Veranstaltung war bis auf ein paar Kinderkrankheiten gut organisiert.
In der schönen Stadt Weilburg wurde zum ersten Mal ein Triathlon durchgeführt. Die  Schwimmstrecke wurde in der Lahn absolviert, die trotz der Hitzephase ausreichend Wasser geführt hat, die Strömung war kaum zu spüren. Bei 21 Grad Wassertemperatur war das Schwimmen mit Neoprenanzug erlaubt, was mir als mittelprächtigem Schwimmer immer sehr zu Gute kommt. Bei fast 400 Einzelstartern zuzüglich der Staffeln war es richtig, dass in zwei Gruppen gestartet wurde. Nachdem die Schwimmstrecke überstanden war, mussten ca. 200 Meter laufend Richtung Wechselzone bewältigt werden. Dort angekommen hieß es dann für mich raus aus dem Neo und rein in die Radschuhe. Michael und Andreas hatten todesmutig ganz auf den Neo verzichtet und absolvierten die Schwimmstrecke im Einteiler. Mir hätte diese Entscheidung einen dicken blauen Fleck an der rechten Pobacke erspart, leider hatte ich in der Wechselzone beim einbeinigen Ausziehen des Neo´s aufgrund des harten Schwimmens leichte "Koordinationsschwierigkeiten" und habe mich schön
auf den Schotter gelegt.



Die  Radstrecke wurde in drei Runden über die Dörfer Freienfels, Weinbach, Aulenhausen und Weilmünster gefahren. Nachdem es die ersten km flach losging, waren in der ersten Hälfte der Runde knackige Anstiege zu bewältigen. Da das schöne am Anstieg die abschließenden Abfahrt ist, haben wir drei uns hier gerne hochgequält. Die Abfahrt hatte es jedoch in sich, war teilweise sehr steil und kurvig und man musste sehr aufpassen, dass es einen nicht aus der Kurve trägt. Der zweite Teil der Runde war dann flach. Obwohl die Radstrecke nicht gesperrt war, waren an den markanten Stellen Polizei oder Helfer eingesetzt und wir fühlten uns zu jeder Zeit sicher. Der Anstieg ins Dörfchen Aulenhausen in der dritten Runde hat dann aber doch weh getan, bevor man es  in die Wechslzone, welche auf einem Festplatz direkt an der Lahn eingerichtet war, Rollen lassen konnte.
Schnell wurden dann die Laufschuhe geschnürt, um den abschließenden Halbmarathon in Angriff zu nehmen. Die Temperaturen waren mittlerweile sehr sommerlich und es war daher sehr schön, dass die Laufstrecke flach war und am schattigen Waldrand verlief. Auch hier waren drei Runden zu absolvieren, bevor es ins Ziel ging. Der letzte km  auf dem wunderschönen Marktplatz von Weilburg hatte es dann noch einmal in sich, musste doch durch steile Gassen von der Lahn nochmals ein Anstieg der besonderen Art bewältigt werden. Nach über 5 Stunden Wettkampfzeit nicht ganz einfach.
Aber letztendlich haben wir drei es alle geschafft und haben unseren Ultra Sport Club gut vertreten. Auch konnten wir uns im Ziel über gute Leistungen freuen. Michael hatte 5:19 Std.vorzuweisen, ich war mit 5:04 Std. mehr als glücklich und Andreas kam nach 5:50 Std. ins Ziel. Besonders die Zeit von Andreas ist beachtlich, hatte er sich doch ganz kurz entschlossen zu seinem ersten Mitteldistanztriathlon angemeldet.
Es bleibt die Erinnerung an einen sonnigen und schönen Wettkampftag, freundliche Helfer und die gute Unterstützung von Jenny Heck und Wolfgang Ehrling sowie meinem guten Kumpel Roland Schmidt und seiner Freundin Vanesa, welche uns dankenswerterweise ein Nachtquartier zur Verfügung gestellt hatten und uns den ganzen Tag begleitet und lautstark angefeuert haben.


 

7. Juni Ironman European Championchips in Frankfurt

 

Unser Vereinsmitglied Wolfgang Ehrling hat am Iron Man in Frankft teilgenommen und bereits zum sechsten Mal auf der Triathlon-Langdistanz gefinished.
Wie es sich für einen bereits fünffachen Eisenmann gehört, war Wolfgang mit einer entsprechenden Entourage angereist. Neben Ehefrau Ilona und den drei Kindern waren auch Jenny und Timo Heck sowie Michael Breining vor Ort, um Wolfgang anzufeuern. Wolfgang konnte sich aufgrund des schlechten Wetters im Winter nicht so vorbereiten, wie er es sich gewünscht hätte, ging aber letztendlich trotzdem topfit an den Start.
Geschwommen wird die 3,8 Kilometer lange Strecke in Frankfurt im Langener Waldsee. Dieser ist etwas außerhalb. Daher hatte sich die Unterstützermannschaft bereits früh morgens ein nettes Plätzchen in der Stadt gesucht. Nach 1:14 Stunden kam Wolfgang aus dem Wasser, in der Wechselzone nahm er sich dann etwas Zeit, um für die Radstrecke in trockene Kleidung zu wechseln. Schon zu Beginn der Radstrecke, welche bis nach Friedberg geht und einige knackige Steigungen parat hat, zeichnete sich ab, dass es im Tagesverlauf zu einer Hitzeschlacht kommen sollte. Temperaturen bis 27 Grad waren vorhergesagt.
Die 90 Kilometer lange Runde ist zweimal zu fahren. Rund sechs Stunden hatte sich Wolfgang vorgenommen und dieser Plan sollte voll aufgehen. Nach fünf Stunden und 56 Minuten stieg Wolfgang vom Rad und konnte den abschließenden Marathonlauf angehen. Zu diesem Zeitpunkt strahlte die Sonne über Frankfurt unerbittlich und viele Athleten hatten bereits aufgeben müssen.
Den Marathon brachte Wolfgang dann in gleichmäßigem Tempo hinter sich. fünf Stunden 24 Minuten hieß es zum Abschluß auf der Uhr. Damit hatte er seinen sechsten Ironman erfolgreich gefinished. Mit seiner Gesamtzeit von 12:46 Stunden zeigte er sich angesichtes der Rahmenbedingungen  voll zufrieden. Seine Bestzeit liegt weit über eine Stunde darunter. Aber mit seiner Zeit hat Wolfgang noch nahezu 1000 Starter hinter sich gelassen. Auch Weltmeister Pete Jacobs hat er geschlagen, dieser musste im Rennverlauf der Hitze Tribut zollen und aufgeben.


Die lange Distanz, die vielen Tausend Zuschauer, das tolle Rahmenprogramm und die hochprofessionelle Organisation machen diesen Wettkampf zu einem großen Erlebnis für jeden Triathleten. Schon heute steht fest, dass Wolfgang im nächsten Jahr wieder am Start sein wird. Dann werden auch Michael Breining und Timo Heck die Langdistanz zum ersten Mal in Angriff nehmen.

 

 

 

6. Juni Dorflauf in Warzenbach


  

Timo beim gekonnten Brillenwurf  

 

Beim Warzenbacher Dorflauf haben für den Ultra Sport Club Marburg Jan Grüneberg, Theresa Baumann und Timo Heck teilgenommen. Timo hat folgenden Bericht verfasst:
 

Der Warzenbacher Dorflauf ist landläufig auch als Pizzalauf bekannt, da es nach dem Lauf unter Abgabe der Startnummer für alle Teilnehmer ein Stück ofenfrische Pizza aus dem Backhaus gibt. Gelaufen werden 10 Kilometer, wobei auch ein 4 Km Jedermannlauf sowie ein Kinderlauf angeboten werden. Die Strecke verläuft zunächst im Dorf, wo eine Einführungsrunde von 500 Metern zu laufen ist. Anschließend geht es auf eine 1,9 Km lange Runde durch die Felder. Am Start/Ziel in der Dorfmitte kommt man damit auf jeder Runde vorbei. Die Strecke steigt zu Beginn der Runde auf einer Länge von ca. 750 Metern an, bevor ein kleiner Stich im Feld zu bewältigen ist. Danach geht es wieder bergab ins Dorf. Die heißen Temperaturen und der Muskelkater vom anstrengenden Helfen beim Nachtmarathon ließen keine Bestzeiten erwarten, so dass wir drei es ruhig angehen ließen. Im Ziel hatte Theresa eine 48:50  vorzuweisen, ich kam nach 47:43  ins Ziel und Jan war mit 48:34 auch froh über ein entspanntes Trainingsläufchen. Insgesamt waren 51 Teilnehmer dabei, viele Gesichter hatten wir am Freitag Abend bereits beim Nachtmarathon gesehen. Eine schöne Veranstaltung mit vielen Zuschauer, da der Lauf im Rahmen des Backhausfestes stattfindet.