Ironman 70.3 Zell am See Kaprun

Zell am See, 30. August 2014

Nachdem die Wettervorhersagen für den Renntag, welcher aus 1,9km Schwimmen und 90km Radfahren und einem Halbmarathon bestehen sollte, in den Tagen zuvor Dauerregen ankündigte, war die Vorfreude etwas getrübt.

Die 1,9km Schwimmen habe ich dann in 38 Minuten geschafft. Die Radzeit von knapp über drei Stunden war der Stecke mit einem 13km langen Anstieg auf den Hochkönig geschuldet und der abschließende Halbmarathon auf ebener Strecke am Zeller See war gut zu laufen. Hierfür habe ich dann nochmal 1:58 Stunden benötigt. Insgesamt kam eine Zeit von 06:00:37 Stunden heraus. Über die 37 Sekunden habe ich mich zwar etwas geärgert, bin aber mit dem Rennverlauf aufgrund der verletzungsbedingt schlechten Vorbereitung zufrieden.

Zu erwähnen ist noch die Leistung von Jenny, welche am Vortag beim Girlfriendsrun über 4,2km den 47. ten Platz von 157 Starterinnen belegte.

Tim Heck

Weilburgman 2014

Weilburg, den 17.August 2014

Am 17. August fand in Weilburg der „Weilburgman“ statt. Angeboten wurde eine Mittel- und eine Olympische Distanz. Im Vorfeld konnte ich im Anmeldeszelt die Vereinskollegen Wolfgang und Timo begrüßen, die sich für die Olympische Distanz angemeldet hatten. Auch auf Michael traf ich später, der mit mir zusammen dann die Mitteldistanz bestritten hat. Wegen der starken Strömung wurde schon bei der Wettkampfbesprechung die Verkürzung der Schwimmstrecke auf 1500 Meter verkündet – was ich persönlich als positiv bewertete.

Gestartet wurde von Land aus. Auf diese Weise entfiel das Hauen und Stechen beim Start im Wasser, was bei ca. 170 Startern in der Lahn bei einem Wasserstart vorprogrammiert gewesen wäre. Allerdings war dadurch ein Einschwimmen und das Überprüfen der Schwimmbrille auf Dichtigkeit nicht möglich – am Ufer hatte ich keine andere Einstiegsmöglichkeit entdeckt und noch weit vor dem Start wurden wir gebeten, nicht über die Matte zu laufen, da sie schon „scharf“ geschaltet wäre. Nach dem Startschuss watschelten dann alle Athleten wie die Pinguine recht gemütlich in Richtung Flusseinstieg und ohne viel von anderen Schwimmern berührt zu werden, versuchte ich so langsam meinen Rhythmus zu finden. Geschwommen wurde auf einer Wendepunktstrecke und nach etwas mehr als einer halben Stunde half man mir dann wieder aus dem Wasser und über einen Teppich lief ich dann zurück in die Wechselzone.

Die Radstrecke war auf fünf Runden aufgeteilt und vom Streckenprofil her wurde es mir nicht langweilig. Ab der zweiten Runde kennt man dann ja schon die Anstiege und Abfahrten und kann sich mental und körperlich darauf einstellen. Die Verpflegung war kurz vor einem Anstieg eingerichtet worden und ich hatte Mühe, die Riegel und Gels rechtzeitig in der Rahmentasche zu verstauen, weil ich keine Trikottasche hatte.

In der Wechselzone zeigte mein Tacho dann eine Distanz von 100 Kilometern an und die Laufstrecke in der Länge eines Halbmarathons erwartete mich. Auch hier war es eine Wendepunktstrecke und am Ende musste man drei Bändchen am Arm haben, bevor man dann wieder zurück in Richtung Altstadt und Ziel laufen durfte. Da einem die ganze Zeit Läufer entgegen kamen, war auch dieser Abschnitt alles andere als langweilig und man musste nur aufpassen, an bestimmten Stellen die Pfützen auszulassen. Die Strecke war recht eben und von daher für mich angenehm zu laufen.

Im Ziel konnte ich mich dann an einem reichlichen Angebot von diversen Nahrungsmitteln (Gebäck, Gemüse, Obst) satt essen und den Flüssigkeitshaushalt wieder auffüllen.
Mit einer Endzeit von 5.50 bin ich persönlich zufrieden und ich überlege mir, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Arne Pflüger

Bericht vom Hinterland-Duathlon am 26.07.

Bei der 29. Auflage des Hinterland-Triathlons am 26.07.2014 musste leider wiederholt der schlechten Wasserqualität des Perfstausees Rechnung getragen werden. Vom Gesundheitsamt wurde bereits Anfang des Jahres ein Badeverbot erteilt.
Daher wurde ein Duathlon mit den offiziellen Strecken 5/24/5 ausgerichtet. Zumindest die zweite Laufstrecke war deutlich länger, zeigten doch viele GPS-Uhren Werte von um 5,6km an.
An der wie immer nett und familiär vom STC Hommertshausen organisierten Veranstaltung nahmen insgesamt 35 Staffeln, Männer und Frauen teil. Vom Ultra Sport Club waren Klaus Hoffmann und Wolfgang Ehrling als Einzelstarter sowie eine Staffel mit dabei. Wolfgang hatte sich bereit erklärt, in der Staffel neben seinem Einzelstart den ersten Laufpart zu übernehmen. Als Gastradler konnten wir einen Kollegen von Timo, Uwe Rothe aus Birkenbach-Honigessen begrüßen. Timo lief dann noch die abschließenden 5 (5,6) km. Die Laufstrecken führten bei gutem Wetter am Perfstausee entlang, die Radstrecke verläuft leicht hügelig über Breidenbach, Wolzhausen, Niederhören, Ober- und Niederdieten wieder nach Breidenbach.
Klaus Hoffmann erzielte mit den Splitzeiten 26:52/43:27/29:51 einen tollen ersten Platz in der M65 und den 20. Platz von insgesamt 35 Startern. Die beste Leistung zeigte er hier auf dem Rad mit der insgesamt 15.besten Radzeit. Wolfgang Ehrling konnte sich drei Wochen nach Ironmanstart über 26:54/46:18/32:39 freuen und wurde 27. und 3. der M55. Die Staffel erreichte mit 26.54/46.18/32.39 einen guten 19. Platz und konnte Klaus nur knapp schlagen. Innerhalb der Staffel zeigte der kurzfristig eingesprungene Uwe Rothe die beste Leistung mit der 13.besten Radzeit.
Ingesamt eine nette, kleine und gut organisierte Veranstaltung, welche mehr Teilnehmer verdient gehabt hätte. Im nächsten Jahr wird, so haben die Veranstalter bereits versprochen, wieder ein Triathlon ausgerichtet. Vermutlich mit Beginn am See in Niederweimar.

DM 24-Stunden-Lauf


Berlin 
 

Antje Krause hat am vergangenen Wochenende in Berlin bei den deutschen Meisterschaften im 24h-Lauf erfolgreich ihren Titel verteidigt. Mit 216,446 km erlief sie ihren dritten Deutschen Meistertitel in dieser Disziplin und qualifizierte sich gleichzeitig für die WM 2015 in Turin (ITA). Bei guten Bedingungen überzeugte sie mit einer starken kämpferischen Leistung und freute sich über ihr gelungenes Comeback nach einer mehrmonatigen Verletzungspause im Winter.  Das Training war aufgrund der Pause nicht so umfangreich gewesen wie sonst, vor allem in der zweiten Hälfte machten sich fehlenden Trainingskilometer bemerkbar, doch sie konnte dies mit ihrer Erfahrung ausgleichen. Unterstützt wurde sie von Heiko Krause und Vereinskameradin Nele, die einen wesentlichen Teil zum Erfolg beitrugen.

Erst im Mai hatte sie mit dem Rennsteiglauf ihren ersten langen Wettkampf nach der Verletzung absolviert, weitere Vorbereitungsläufe waren die 100 km in Bramming (DK), die sie in 9:08:31 h gewann und der Lavaredo Ultratrail (ITA, 119 km und 5850Hm+) den sie nach 21h und 49 min. auf Rang 24 (F) beendete.


 

Triathlon Wochenende in Hannover-Limmer

Hannover-Limmer, 31.5.– 1.6.2014

Am ersten Juniwochenende gehört der Stadtteil Hannover-Limmer traditionell den Triathleten. Angeboten wird alles von der Sprint- bis zur Langdistanz, daneben auch noch ein Quadrathlon (Triathlon plus Kajak) und ein Jedermann-Einzelzeitfahren auf dem Rad. Radeincheck für die Langdistanz ist am Sonntag ab 5.30 Uhr möglich, der Start erfolgt um 7.00 Uhr. Der Weg bis zum Wassereinstieg beträgt ca. 300 Meter und ist mit Teppich ausgelegt. Geschwommen wird in einem Kanal, was ich als äußerst angenehm in Bezug auf die Orientierung empfinde. Da das Starterfeld in der Regel nicht sehr groß ist, kommt es auch so gut wie nie zu irgendwelchen Berührungen mit anderen Schwimmern. Die Strecke bis zur Wendeboje ist einen Kilometer lang, so dass der Kurs zweimal geschwommen wird.
Beim Ausstieg sind Helfer zur Stelle und auf dem Weg zur Wechselzone kann man sich schon mal etwas warm laufen und die Beinmuskulatur in Schwung bringen.
Die Radrunde ist 30 Kilometer lang und wird somit sechs Mal gefahren. Es gibt anfangs neben Wasser und Iso auch Gels, später werden zusätzlich Riegel gereicht (deren Verpackung man allerdings selbst noch öffnen muss …) Die Strecke ist flach und auf einigen Abschnitten etwas windanfällig, aber das ist im Norden halt so. Später kommen dann die Mitteldistanzler auf die Strecke und dadurch wird’s dann eine Spur hektischer, sorgt andererseits aber auch für Abwechslung. Die Laufstrecke ist zehn Kilometer lang und muss somit viermal absolviert werden. Als Langdistanzler ist man ab der dritten Runde dann wieder streckenweise ziemlich allein mit sich und seinen Gedanken unterwegs, hier ist Nervenstärke gefragt.
 

Arne Pflügerin Hannover


Meine persönlichen Eindrücke: Die Atmosphäre empfinde ich dort als familiär und entspannt, daher habe ich bereits zum dritten Mal in Folge an der Langdistanz teilgenommen.
Die Helfer sind durchweg freundlich und hilfsbereit und auch nach mehreren Stunden Wettkampfdauer immer noch gut drauf. Die Kampfrichter greifen gnadenlos durch und disqualifizieren auch Athleten auf der vierten Laufrunde, wenn sie sich regelwidrig verhalten - vor allem Hilfe von außen wird umgehend bestraft und auch die Verwendung von I-Pod u.ä. führt zur sofortigen Disqualifikation.

Auch wenn ich im Moment noch etwas müde bin, kann ich mir gut vorstellen, nächstes Jahr wieder an den Start zu gehen

Mehr Infos gibt’s auf http://www.wasserstadt-triathlon.de/

Arne Pflüger

Volker-Thurau-Duathlon


Wiesbaden 15. Juni 2014

Bereits zum 18. Mal richtete der TV Wiesbaden-Kloppenheim am 15.06.2014 seine Duathlon aus. Bei angenehmen äußeren Bedingungen musste eine 5 km Runde jeweils vor und nach der 25 km langen Radstrecke gelaufen werden. Obwohl Klaus Hoffmann wegen des anhaltend guten Wetters in den letzten Wochen fast nur mit dem Rad trainiert hatte, konnte er bei der ersten Laufrunde überraschend gut mithalten und befand sich am Anfang des letzten Drittels als es auf die Radstrecke ging. Hier waren auf 25 km 400 Höhenmeter zu bewältigen. Nicht ganz leichte Steigungen mit bis zu 13% Anstieg und rasante Abfahrten wechselten sich ab. Zwischendurch waren aber auch lange Geraden, bei denen ein hohes Tempo gefahren werden konnte. Jetzt machte sich das verstärkte Radtraining bei Klaus Hoffmann bemerkbar und er konnte sich Platz um Platz nach vorne arbeiten. Die abschließende Laufstrecke war noch in bester Erinnerung. Erst 80 Höhenmeter auf der ersten Streckenhälfte hinauf und dann fast „nur“ noch abwärts bis in Ziel. Wobei wieder 5 Plätze an durchweg wesentlich jüngere Athleten verloren gingen. Bei 1:40:17 Std. blieb die Uhr stehen. Das Ergebnis, überlegener Sieger in der AK M 65 und Platz 30 im Gesamtfeld der Männer. Der Sieger, Bernd Weis, SG Dettingen Erms benötigte 1:21:35 Std.
Fazit: Der Weg nach Wiesbaden hat sich gelohnt. Eine liebevoll organisierte familiäre Veranstaltung bei der auch für Schnupperer und Staffeln die halben Laufstrecken mit 18 km Radfahren angeboten wurde. Ein großes Lob für den Veranstalter aus Marburg.